Verein zur Bekämpfung der
Volkskrankheiten im Ruhrkohlengebiet e.V.
Hygiene-Institut
des Ruhrgebiets
Institut für Umwelthygiene und Toxikologie
  • abwasser_und_klaersc.jpg
  • hyg19.7.2016_-1582.jpg
  • hyg_animation22.jpg

Wir sind das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets

Im Herzen des Ruhrgebiets und weltweit aktiv
In unserer dichtbesiedelten Region mit mehr als 5 Millionen Menschen stellt Hygiene eine echte Herausforderung dar. Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung, Abfallentsorgung und Altlasten, Produktprüfungen und Produktrecycling: Das alles erfordert unsere höchste Aufmerksamkeit. Im Ruhrgebiet, in Europa und auch weltweit.

Unsere Geschichte ist unser Auftrag
Die Gründung des Hygiene-Instituts zu Beginn des 20. Jahrhunderts geht auf Robert Koch zurück. Als im Spätsommer 1901 eine Typhusepidemie in Gelsenkirchen viele Opfer forderte, verlangte Koch drastische Maßnahmen zur Verbesserung und Überwachung der Wasserqualität. Bereits im Mai 1902 nahm das neu gegründete Hygiene-Institut unter dem Dach eines unabhängigen Trägervereins seine Arbeit auf.

Kompetent und unabhängig
Das Hygiene-Institut mit seiner idealen Kombination aus Erfahrung, Sachverstand und Unabhängigkeit zählt zu den größten und modernsten Institutionen seiner Art in Europa.

Unsere Tradition ist unsere Verpflichtung, darauf können Sie vertrauen
Vorbeugender Umwelt- und Gesundheitsschutz
Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind die kritischen (Umwelt-)Themen unserer Zeit, die für unsere moderne Gesellschaft maßgeblich sind. Umweltschutz und gesundheitlicher Verbraucherschutz sind vorrangige Arbeitsgebiete unseres Instituts. Wir prüfen regelmäßig die natürlichen Ressourcen (Wasser, Boden, Luft). Wir spüren Bauschadstoffe und sonstige Verunreinigungen auf. Und wir testen Produkte vor ihrer Markteinführung, um Beeinträchtigungen des Trinkwassers oder der Lebensmittel zu verhindern und die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Nutzen Sie unseren Internetauftritt
Informationen zu unserem Institut und seinem Trägerverein finden Sie unter "Das Institut". Details zu unserem Leistungsspektrum erwarten Sie unter "Unsere Leistungen".

Unsere Labore sind akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018, wir sind anerkannt als Trinkwasseruntersuchungsstelle. Details unter "Qualität ohne Kompromisse".

Am schnellsten können wir auf Anfragen reagieren, die uns per E-Mail erreichen. Gern erstellen wir ein auf Ihre Anforderungen zugeschnittenes Angebot.
Neues Forschungsprojekt des VzBdV e.V. mit dem GENAWIF
Bild danke für(9).png Ab 1. Januar 2023 fördert unser Trägerverein, Verein zur Bekämpfung der Volkskrankheiten im Ruhrkohlengebiet e.V. (VzBdV), das Forschungsprojekt “Entwicklung hochsensitiver Hefe-basierter Bioassays zur Analytik endokriner Disruptoren aus der Umwelt” der Gesellschaft für Natur- und Wirkstoffforschung e.V. (GENAWIF).

Die Gesellschaft für Natur- und Wirkstoffforschung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Aachen. Er wurde von Wissenschaftlern des Instituts für Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen 2020 gegründet, um die Forschung, die Lehre und die öffentliche Kommunikation rund um Naturstoffe unabhängig von der RWTH Aachen fortzuführen. Federführend im nun geförderten Projekt sind Dr. Martin Gruhlke und Dr. Jan Borlinghaus von GENAWIF

Vor dem Hintergrund, dass eine Vielzahl von Entwicklungsdefekten, neurologischen Erkrankungen und Krebs auf eine hormonelle Wirkung von Umweltschadstoffen (sog. Endokrine Disruptoren) zurückzuführen sind, beabsichtigt GENAWIF durch einen neu konstruierten Reporter einen alternativen, Hefepilz-basierten Bioassay zum Nachweis von östrogener bzw. androgener Aktivität zu konstruieren, der im Vergleich zu bisherigen Assays eine höhere Sensitivität und damit eine geringere Nachweisgrenze aufweist sowie kostengünstiger, automatisierbar und hochdurchsatzfähig ist.

Methodisch beruht das Fördervorhaben auf der Entwicklung neuer genetischer Konstrukte und der Übertragung dieser in Hefezellen. Der erste Projektabschnitt ist daher molekulargenetischer Natur (DNA-Präparation, DNA-Amplifikation, DNA-Analytik, DNA-Transformation in Hefe). Im zweiten Projektabschnitt erfolgen die Testung des Proof-of-Concepts sowie die Charakterisierung der neuen Hefesensoren auf Sensitivität und Spezifität.

Das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets wird innerhalb des Projektes den Assay in Testanwendungen einsetzen und so die Entwicklung unterstützen. Den fertigen Assay beabsichtigen wir dann für die die Effekt-basierte Untersuchung von Umweltproben zu etablieren. Wir freuen uns deshalb sehr auf dieses spannende Forschungsvorhaben! Thomas-Benjamin Seiler wird das Projekt als Koordinator von Seiten des VzBdV eng begleiten.

Tiefergehende Informationen und regelmäßige Updates werden auf https://genawif.com/ und dem LinkedIn-Profil von GENAWIF zu finden sein.
Neues Forschungsprojekt des VzBdV e.V. mit der RWTH Aachen
Bild diluted_logo2.png Ab 1. Januar 2023 fördert unser Trägerverein, Verein zur Bekämpfung der Volkskrankheiten im Ruhrkohlengebiet e.V. (VzBdV), das Forschungsprojekt "Standardisierte und automatisierte Auswertung des Zebrafischverhaltenstests zur umwelttoxikologischen Bewertung von Schadstoffen" als Teil der Forschungsaktivitäten "Detection of Environmental Pollution based on Behavioral Time-series Data from Danio rerio Tracking Experiments" (DILUTED) in der Arbeitsgruppe "Computational Ecology" von Dr. Richard Ottermanns am Institut für Umweltforschung der RWTH Aachen.

Dr. Ottermanns und sein Team beschäftigen sich mit der Komplexität in Strukturen und Prozessen dynamischer Systeme. Sie entwickeln hybride, mathematische und maschinelle Lernalgorithmen und Methoden für die multivariate Modellierung, Kausalanalyse und Mustererkennung in Ökologie, Umweltchemie, Ökotoxikologie und anderen Bereichen der Biowissenschaften.

In dem geförderten Projekt beabsichtigt das Team die Entwicklung eines Algorithmus zur standardisierten und automatisierten, statistischen Analyse von Daten aus dem Zebrafischverhaltenstests (Light/Dark Transition Test; LDTT). Der Algorithmus wird die Aufdeckung umwelttoxikologischer Effekte und neurotoxikologischer Wirkmechanismen unterstützen und damit den erfolgreichen Einsatz des Testsystems u.a. im Verbraucherschutz und der Umweltforschung fördern.

Das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets kann die Untersuchung des Zebrafischverhaltens als Forschungdienstleistung durchführen. Wir freuen uns deshalb auf die zu erwartenden Fortschritte in der Auswertung und einhergehende gesteigerte Nutzbarkeit des LDTT. Thomas-Benjamin Seiler wird das Projekt als Koordinator von Seiten des VzBdV eng begleiten.

Tiefergehende Informationen und regelmäßige Updates stellt die Projektseite bereit.
Biologielaborant oder BTA (m/w/d)
Bild default.jpg Für unsere Laboratorien der Abteilung Umwelt- und Verbraucherschutz suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Biologielaborant oder BTA (m/w/d).

Ihre Aufgaben (schwerpunktmäßig):
• biologische Verfahren
• Ökotoxikologie (u.a. Algen-, Daphnien-, Leuchtbakterientests), Etablierung neuer Methoden
• Biologie (u.a. Pflanzenaufwuchstest, Keimfähige Samen, Rottegrad)
• biologische Abbauversuche (u.a. OECD 301 und 302)

Unsere Anforderungen:
• abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant/in, BTA oder vergleichbarer Abschluss
• flexible und stresserprobte Arbeitsbereitschaft
• praktische Laborerfahrung
• gute EDV-Grundkenntnisse
• selbstständiges Arbeiten und Teamfähigkeit

Alle weiteren Details zur Ausschreibung finden Sie hier.

Senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail bis zum 20.01.2022 zu.
Frohe Weihnachten!
Bild hy x-mass2022 (mittel).jpg Auch das Jahr 2022 verlief anders und deutlich angespannter als erhofft und erwartet. Hatten wir zu Beginn noch auf ein Abflauen oder sogar Ende der Pandemie gebaut, kam schnell ein militärischer Konflikt mit daraus resultierender Energie- und Wirtschaftskrise hinzu. Wir befinden uns in sehr unsicheren Zeiten und so langsam kommt die Frage auf, ob es jemals wieder besser wird? Ist das noch eine Krise, eine Abweichung vom Normalen, zu dem wir wieder zurückkehren können? Oder müssen wir uns mit einer neuen Normalität zurechtfinden?

Wir wünschen für uns alle, dass wir uns über die Weihnachtszeit wenigstens für einen Moment in unsere gewohnte Normalität begeben, um dort Ruhe, Erholung und Geborgenheit finden zu können. Für das neue Jahr wünsche ich uns allen, dass wir tatsächlich aus den Krisen kommen. Auch wenn die Welt sicherlich nie mehr so sein wird wie vor der Pandemie, dem Beginn des Ukraine-Krieges und dem Fortschreiten des Klimawandels, hoffen wir sehr auf eine Rückkehr grundsätzlich stabiler, verlässlicher Zustände.

Dennoch sind wir stolz, die diesjährigen Herausforderungen – auch und besonders dank unserer vertrauensvollen Partnerschaften – erfolgreich gemeistert zu haben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine glückliche Weihnachtszeit und für das kommende Jahr alles Gute.
Letzte Änderung: 06.12.2022 15:35:40