25. März 2019
Willkommen im Hygiene-Institut des Ruhrgebiets

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Institutsgeschichte

Es begann mit einer Epidemie


Robert Koch war im Jahr 1901 wegen einer Typhusepidemie in Gelsenkirchen tätig. Um die Epidemie gezielter bekämpfen zu können, regte er die Gründung des Hygiene-Instituts unter dem Dach eines Trägervereins an.

Das Institut in einer bewegten Zeit


Als erster Institutsdirektor des “Hygienischen und Bakteriologischen Instituts“, wie das Hygiene-Institut zunächst hieß, wirkte Prof. Dr. Hayo Bruns von 1902 bis 1936 intensiv an der Aufklärung von Seuchen und ihrer Bekämpfung mit. Sein Spezialgebiet waren die Wurmkrankheiten, denen er zahlreiche Publikationen widmete. Aufgrund einer ernsten Erkrankung im Jahr 1923 war nicht mehr in der Lage, einen personellen Abbau der Belegschaft zu verhindern. Das Institut wurde zeitweilig vom Ruhrverband übernommen. Bruns schied 1936 aus den Diensten des Instituts aus. Er starb 1951.

Seinen Nachfolgern gelang es, dem Institut in den folgenden Jahren trotz der Kriegswirren wieder den nötigen Auftrieb zu verleihen. 1939 wurde eine staatlich anerkannte Lehranstalt errichtet, in der über viele Jahrzehnte zahlreiche Medizinisch-Technische Assistenten ausgebildet wurden.

Wichtige Leistungen Robert Kochs
Robert Koch (1843-1910) war Arzt und Mikrobiologe in Berlin. Sein Arbeitsgebiet war die Bakteriologie, insbesondere die Züchtung von Reinkulturen, der Nachweis von Bakterien durch mikroskopische Färbetechniken und die Weiterentwicklung von künstlichen Nährböden. Robert Koch gilt als Entdecker der Milzbrand-, Tuberkulose- und Cholera-Erreger. Für seine Forschungsarbeiten über die Tuberkulose erhielt er 1905 den Nobelpreis für Medizin.