April 21st,2018
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Highlights aus dem Institut
Legionellen sind auch heute noch eine ständige Gesundheitsgefahr
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Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die in wasserführenden Hausinstallationen (Wasserleitungen, Klimaanlagen etc.) vorkommen können. Besonders gut vermehren sie sich im Temperaturbereich zwischen 30 und 45 °C. Sie sind die Erreger der Legionärskrankheit (Legionellose), die 1976 während eines Treffens von Kriegsveteranen in einem Hotel in Philadelphia erstmals entdeckt und beschrieben wurde. Über 200 Menschen erkrankten, mehr als 30 starben an einer Lungenentzündung.

Menschen können sich durch Einatmen von Aerosolen (z.B. bei der Zerstäubung von Wasser, wie dies beim Duschen auftreten kann) mit diesen Bakterien infizieren. Eine solche Infektion kann in Wohnungen, in öffentlichen Bädern und in der Umgebung von Klimaanlagen (hier sind besonders die außen liegenden Rückkühlwerke betroffen) auftreten. Personen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders gefährdet.

Abhilfe kann die Aufzeizung des Wassers auf Temperaturen über 60 °C (oder kurzzeitig über 70 °C) für mehrere Stunden schaffen. Auch sollte der Verbraucher das Stagnationswasser aus der Leitung stets mehrere Minuten lang ablaufen lassen, insbesondere falls das Leitungssystem längere Zeit nicht benutzt wurde, z.B. nach der Rückkehr aus dem Urlaub.