April 21st,2018
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Highlights aus dem Institut
Perfluorierte Tenside in der Umwelt
Perfluorierte Tenside sind seit etwa einem Jahr auch der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, nachdem sie in der Ruhr und einigen Nebenflüssen nachgewiesen wurden. Der Eintragspfad war schnell gefunden, obwohl er sehr ungewöhnlich war: Offensichtlich hatten findige \"Geschäftsleute\" PFT-belastete Abfälle als Dünger in den Verkehr gebracht, der dann u.a. auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und in Weihnachtsbaumkulturen ausgebracht wurde. Von dort wurden die sehr gut wassergängigen Stoffe in die benachbarten Flüsse ausgewaschen und gelangten auch ins Trinkwasser unserer Region.

Das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets wurde damals mit einem toxikologischen Gutachten beauftragt, das unmittelbar Eingang in die Empfehlung der Trinkwasserkommission des Umweltbundesamtes fand. Diese Empfehlung für Trinkwasser schlägt einen Wert von 100 bzw. 300 ng/l für die Summe aus PFOA und PFOS vor.

Perfluorierte Tenside, insbesondere PFOA (Perfluoroctansäure) und PFOS (Perfluoroctansulfonsäure), werden heute in vielen Umweltkompartimenten gefunden. Wässer können ebenso belastet sein wie Böden und Klärschlämme.

Wir bieten derartige Untersuchungen an.