April 25th,2017
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Babyschwimmen – Presseinformation Nr. 01/2011 des Umweltbundesamtes
Ist Babyschwimmen gefährlich? Aus Gründen der Gesundheitsvorsorge hat das Umweltbundesamt eine Presseerklärung herausgegeben, in der für einen spezifischen Personenkreis (Kinder unter zwei Jahren, die familiär mit Allergien vorbelastet sind) empfohlen wird, vorerst auf Babyschwimmen zu verzichten. Nähere Einzelheiten können der Empfehlung der Schwimm- und Badewasserkommission des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entnommen werden (s.u.). In dem Mitglieder-Rundschreiben der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. vom 10.1.2011 werden ebenfalls weitergehende Erläuterungen sowie praktische Hinweise für Badbetreiber gegeben (s.u.).

Es geht also nicht um das Babyschwimmen im Allgemeinen und es liegen auch keine akuten nachgewiesenen Fälle gesundheitlicher Beeinträchtigung vor, sondern es handelt sich um eine vorsorgliche Erklärung für einen bestimmten Personenkreis.

Insgesamt ist festzustellen, dass bei Einhaltung der DIN 19643 (Schwimmbeckenwasser-aufbereitung), der Empfehlung des Umweltbundesamtes und der VDI 2089 Blatt 1 (Hallenbadlüftung) mögliche Schadstoffe in der Hallenbadluft minimiert werden können.

Im Übrigen kann jeder Badegast mit einer gründlichen Vorreinigung unter der Dusche vor dem Schwimmen seinen Beitrag leisten, die Entstehung von Desinfektionsnebenprodukten im Schwimmbecken in akzeptablen Grenzen zu halten.

Wenn Sie, z.B. als Betreiber eines Schwimmbades, hierzu weitere Fragen haben, stehen Ihnen unsere Experten aus dem Bereich Bäderhygiene gerne zur Verfügung. Wir haben uns bereits intensiv mit diesem Thema befasst und sind in der Lage, Sie bei den Themen Schwimmbadtechnik, Lüftungstechnik und Beurteilung der Aufbreitungsleistung sowie mit der Analyse von Desinfektionsnebenprodukten zu unterstützen.

Externe Links zum Thema:
`Babyschwimmen und Desinfektionsnebenprodukte in Schwimmbädern´ Mitteilung des UBA
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V.