April 21st,2018
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Highlights aus dem Institut
Fischeitest zur Untersuchung von Abwasserproben
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Mit Wirkung vom 1.1.2005 ist aus tierschutzrechtlichen Gründen für die Bestimmung der Fischgiftigkeit der Goldorfentest am lebenden Fisch durch einen Test an Fischeiern des Zebrabärblings ersetzt worden.

Damit wird entsprechendes EU-Recht nun auch in nationales Recht umgesetzt, mit dem Ziel der weitgehenden Vermeidung von Versuchen an lebenden Tieren.
Wir sind für die Bestimmung der Fischgiftigkeit an Fischeiern akkreditiert (DIN EN ISO/IEC 17025) und führen diese Untersuchungen (gemäß DIN 38415 - 6) im Rahmen der aquatischen Toxizitätsbestimmungen von Abwasserproben sowie der ökotoxikologischen Prüfungen von diversen Produkten routinemäßig durch.
Für das Einleiten von Abwasser wird nach den derzeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen u.a. dann eine Abgabe erhoben, wenn das Wasser eine erhöhte Giftigkeit gegenüber Fischen aufweist.
Die gesetzlichen Änderungen zugunsten des Fischeitests wurden kürzlich im Abwasserabgabegesetz (BGBl. 2004 Teil I Nr. 67 vom 15.12.2004) und in der Abwasserverordnung (Änderung der Abwasserverordnung vom 17.6.2004, BGB. I S. 1106) veröffentlicht.
Aktuelle Publikation des Hygiene-Instituts zum Thema:
Anwendung des Fischeitests bei Kraftwerksabwässern

Diese aktuelle Publikation direkt downloaden (a)fischeitest2005.pdf (162kb)(/a)