25. Juni 2017
Willkommen im Hygiene-Institut des Ruhrgebiets

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Institutsgeschichte

Es begann mit einer Epidemie


Die Gründung des Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets geht auf Robert Koch zurück, der 1901 anlässlich einer verheerenden Typhusepidemie in Gelsenkirchen und Umgebung beratend tätig war. Wenige Monate später, im Dezember 1901 wurde der Trägerverein gegründet, der unmittelbar darauf das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets ins Leben rief.

Robert Koch forderte im Zuge der Gründung des Hygiene-Instituts
  • die Überwachung der Wasserversorgung,
  • die Durchführung der Kanalisation und
  • die ständige Seuchenwacht.
Foto rechts: Handschriftliche Forderungen zur Bekämpfung der Typhusepidemie von Robert Koch aus dem Jahr 1901.

Koch als Pionier im Umwelt- und Gesundheitsschutz


Damit rückte Koch erstmals in der Geschichte unseres Landes den - wie wir heute sagen würden - vorbeugenden Umwelt- und Gesundheitsschutz in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit - und definierte gleichzeitig den Auftrag, dem das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets bis heute treu geblieben ist.

Im Rahmen der Zukunfts-Initiative Montanregion (ZIM) wurde das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets in den 1990er Jahren mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen dann endgültig zu einem Schwerpunktzentrum der Umwelthygiene und der Umweltmedizin ausgebaut.

Wichtige Leistungen Robert Kochs
Robert Koch (1843-1910) war Arzt und Mikrobiologe in Berlin. Sein Arbeitsgebiet war die Bakteriologie, insbesondere die Züchtung von Reinkulturen, der Nachweis von Bakterien durch mikroskopische Färbetechniken und die Weiterentwicklung von künstlichen Nährböden. Robert Koch gilt als Entdecker der Milzbrand-, Tuberkulose- und Cholera-Erreger. Für seine Forschungsarbeiten über die Tuberkulose erhielt er 1905 den Nobelpreis für Medizin.