25. Juni 2017
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Das Wichtigste in Kürze
Toxikologische und ökotoxikologische Prüfung und Beurteilung von Feuerlöschmitteln
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Toxikologische Prüfung von Feuerlöschmitteln: Auch nach Wegfall der ordnungsbehördlichen Verordnung, die richtungsweisend durch Erlasse der Länder NRW und Sachsen die Verwendung von Schaum-, Pulver- und Sonderlöschmitteln regelte, besteht von Seiten der Löschmittelhersteller im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes weiterhin die Notwendigkeit der toxikologischen und ökotoxikologischen Prüfung und Beurteilung von Feuerlöschmitteln. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der weiteren Verwendung von perfluorierten Tensiden.

Geprüft und beurteilt werden insbesondere die
  • mögliche “Giftwirkung” von Löschmittelinhaltsstoffen sowie deren Anreicherung im menschlichen Körper
  • Haut- und Augenverträglichkeit beim Umgang mit Feuerlöschmittelkonzentraten sowie deren Verdünnungen
  • Reaktion von Löschmitteln mit offenen Wunden im Rahmen von Brandverletzungen
  • Auswirkungen von flüssigen oder gelösten Löschmitteln auf den biologisch arbeitenden Teil von Abwasserreinigungsanlagen
  • ökotoxikologische Wirkungsweise von Löschmitteln in der Umwelt bei nicht vermeidbarem Eintritt in Grund- und Oberflächenwässern
  • Wirkungsweise von thermischen Zersetzungsprodukten - insbesondere bei Halonersatzstoffen - bei inhalativer Aufnahme durch den Menschen
Leider werden in vielen Fällen sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch in Drittstaaten derartige Prüfungen oftmals nicht oder nur partiell durchgeführt, was durchaus zu Defiziten im Gesundheits- und Umweltschutz führen kann.

Das Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets nimmt auch weiterhin in bewährter Form die hier beschriebenen Untersuchungen und Beurteilungen in vollem Umfang vor.

Ihr Ansprechpartner ist Herr Ulrich Tolksdorf.